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Gruppe Lüdenscheid - Nachrichten-Übersicht 2011:


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Trauer um Waltraud Lange

LÜDENSCHEID ▪ Die Bergstadt ist um eine gute Seele ärmer: Waltraud Lange starb am Sonntag völlig überraschend im Alter von 72 Jahren im Klinikum Lüdenscheid. Damit verliert die Ostpreußische Landsmannschaft Lüdenscheid eine ihrer exponiertesten Repräsentantinnen. 

Über viele Jahre hinweg engagierte sich Waltraud Lange als Kulturwartin und als stellvertretende Vereinsvorsitzende an der Seite von Dieter Mayer, dem sie auch persönlich verbunden war. 1987 lernten die beiden sich bei einer Fahrt in die gemeinsame alte Heimat Ostpreußen kennen. 2003 zog Waltraud Lange endgültig nach Lüdenscheid, wo sie sich mit Charme, Fröhlichkeit und Offenheit um die Belange jener ostpreußischen Landsleute kümmerte, die nach dem Verlust der Heimat ein neues Zuhause in Lüdenscheid gefunden hatten. „Als Kulturwartin hat sie sich sehr viel mit ostpreußischer Literatur beschäftigt“, erzählt Lebensgefährte Dieter Mayer. Im Haus der Vereine engagierte sich Waltraud Lange in der Heimatstuben-Arbeitsgemeinschaft, gründete die regelmäßigen Monatstreffs und vertrat die ostpreußische Landsmannschaft Lüdenscheid bei Tagungen des Bundes der Vertriebenen. An den jährlichen Tagen der Heimat erinnerte sie nicht nur mit Königsberger Marzipan und dem Honiglikör „Bärenfang“ an die verlorene Heimat. Den Kontakt zu jener Jugend, die Ostpreußen selber nur noch aus Erzählungen oder bestenfalls einer Urlaubsreise kennenlernte, hielt sie vor allem über die vereinseigene Volkstanzgruppe.

Geboren wurde Waltraud Lange am 4. November 1938 im ostpreußischen Heiligenbeil. Mit sechs Jahren ging sie im Winter 1945 mit ihrer Familie und vielen Verwandten auf die Flucht über das Frische Haff. Nach der Ankunft im schleswig-holsteinischen Eggebek absolvierte Waltraud Lange ihre Schuljahre in Schleswig. Es folgte eine längere Zeit in Köln, bevor sie ihre erste kleine Wohnung in Stüttinghausen bezog.

Noch im Februar führte Waltraud Lange gesund und munter durch den von ihr organisierten Fastnachtsball der Ostpreußischen Landsmannschaft. Mit traditionellen Volksliedern, Sketchen und Gedichten feierten rund 30 Mitglieder im Haus der Vereine.

Die Trauerandacht zur Beisetzung findet am Donnerstag, 12. Mai, ab 11 Uhr in der Kapelle des evangelischen Friedhofes statt.

Quelle:
Märkischer Zeitungsverlag GmbH & Co. KG, 11.05.2011,
www.come-on.de/nachrichten/maerkischer-kreis/luedenscheid/trauer-waltraud...


Lüdenscheid - Trauer um Waltraud Lange

Die Bergstadt ist um eine gute Seele ärmer: Waltraud Lange starb völlig überraschend im Alter von 72 Jahren im Klinikum Lüdenscheid. Damit verlieren die Ostpreußen in Landsmannschaft Lüdenscheid eine ihrer exponiertesten Repräsentantinnen. Über viele Jahre hinweg engagierte sich Waltraud Lange als Kulturwartin und als stellvertretende Vereinsvorsitzende an der Seite von Dieter Mayer, dem sie auch persönlich verbunden war. 1987 lernten die beiden sich bei einer Fahrt in die gemeinsame  Heimat Ostpreußen kennen. 2003 zog Waltraud Lange endgültig nach Lüdenscheid, wo sie sich mit Charme, Fröhlichkeit und Offenheit um die Belange jener ostpreußischen Landsleute kümmerte, die nach dem Verlust der Heimat ein neues Zuhause in Lüdenscheid gefunden hatten. „Als Kulturwartin hat sie sich sehr viel mit ostpreußischer Literatur beschäftigt“, erzählt Lebensgefährte Dieter Mayer. Im Haus der Vereine engagierte sich Waltraud Lange in der Heimatstuben-Arbeitsgemeinschaft, gründete die regelmäßigen Monatstreffs und vertrat die Ostpreußen aus Lüdenscheid bei Tagungen des Bundes der Vertriebenen. An den jährlichen Tagen der Heimat erinnerte sie nicht nur mit Königsberger Marzipan und dem Honiglikör „Bärenfang“ an die verlorene Heimat. Den Kontakt zu jener Jugend, die Ostpreußen selber nur noch aus Erzählungen oder bestenfalls einer Urlaubsreise kennenlernte, hielt sie vor allem über die vereinseigene Volkstanzgruppe. Geboren wurde Waltraud Lange am 4. November 1938 im ostpreußischen Heiligenbeil. Mit sechs Jahren ging sie im Winter 1945 mit ihrer Familie und vielen Verwandten auf die Flucht über das Frische Haff. Nach der Ankunft im schleswig-holsteinischen Eggebek absolvierte Waltraud Lange ihre Schuljahre in Schleswig. Es folgte eine längere Zeit in Köln, bevor sie ihre erste kleine Wohnung in Stüttinghausen bezog. Noch im Februar führte Waltraud Lange gesund und munter durch den von ihr organisierten Fastnachtsball der Ostpreußischen Landsmannschaft. Mit traditionellen Volksliedern, Sketchen und Gedichten feierten rund 30 Mitglieder im Haus der Vereine.

Quelle:
Preußische Allgemeine Zeitung / Das Ostpreußenblatt, Ausgabe 20/11 v. 21.05.2011


Mitglieder sterben, Einnahmen versiegen“

LÜDENSCHEID ▪ Vertreibung bedeute nicht einfach das Verlassen der Heimat. Sie bedeute Zwang, Flucht und Vergewaltigungen von Mädchen und Frauen. Sie bedeute Trauma, das auch die Nachfolgegenerationen betreffe, die ihre Prägung in traumatisierten Elternhäusern erhielten. Mit diesen Worten schlug die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen, Kreisverband Lüdenscheid, Brigitta Gottmann den großen Bogen von damals bis heute.

Bei den Wahlen wurden die Vorstandsmitglieder weitgehend bestätigt.
Neue zweite Vorsitzende wurde Gerda Wagner.

Ihr Bericht anlässlich der Vollversammlung enthielt weitere Fakten: 342 Mitglieder zählt der im Jahr 1950 gegründete Verein, der kreisweit in zwei Ortsverbänden und acht Landsmannschaften organisiert ist, fünf davon in Lüdenscheid. Dennoch: Diese relativ große Zahl kann nicht über Nachwuchssorgen hinwegtäuschen. „Mitglieder sterben, Einnahmen versiegen“, berichtete Gottmann über die Situation des Verbandes auf Landesebene. In einer Zeit, wo die Themen der Vertriebenen politische Beachtung finden und Gedenkstätten geschaffen werden, sei dies besonders tragisch.

Doch die Finanzsituation in Lüdenscheid ist dank einiger Spenden noch gut. Dies wurde im Kassenbericht deutlich, den Kassiererin Barbara Somborn vorlegte. Dieter Mayer, der der Lüdenscheider Landsmannschaft Ostpreußen vorsteht, referierte über Massengräber in der Heimat. So habe das Massengrab Marienburg für Schlagzeilen gesorgt. Die Massaker von Marienburg seien erfolgreich verschleiert worden, es gebe tausende von unschuldigen Toten und keinen Kläger. Kurz hinter der deutsch-polnischen Grenze sei im Januar dieses Jahres zufällig ein Massengrab bei Straßenarbeiten entdeckt worden. 48.000 Tote liegen dort bei Waldenburg. 37 weitere mysteriöse Gräber seien gefunden worden. „Diese Dinge bleiben zumeist unbeachtet“, so Mayer.

Es folgten Kurzberichte aus den Ortsverbänden und Landsmannschaften, in denen vor allem eins deutlich wurde: Dass überall ein reges Vereinsleben besteht mit vielfältigen Feiern, Monatstreffen, Besichtigungen, Fahrten und Wanderungen. In diesem Jahr soll am 4. September der Tag der Heimat im Kulturhaus begangen werden. „Pfarrerin Monika Deitenbeck-Goseberg hat ihr Kommen zugesagt und wird referieren“, teilte Gottmann mit.

Bei den Wahlen wurde sie als Vorsitzende, Somborn als Kassiererin, Bernhard Feige als zweiter Schriftführer sowie die Beisitzer Hildegard Fastenrath und Gerhard Schlosser in ihren Ämtern bestätigt. Gerda Wagner wurde neue stellvertretende Vorsitzende. Die langjährige Kulturwartin Irmtraud Holzinger wurde mit Worten des Dankes und einem Präsent aus ihrem Amt verabschiedet. Sie sei unter großem Einsatz über viele Jahre tätig gewesen und scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus.

Quelle:
Märkischer Zeitungsverlag GmbH & Co. KG, 10.04.2011,
www.come-on.de/nachrichten/maerkischer-kreis/luedenscheid/mitglieder-sterben...


Mit der Gruppe Lüdenscheid zum Treffen nach Erfurt

Die Landsmannschaft Ostpreußen, Gruppe Lüdenscheid fährt mit dem Bus am 28.05 - 30.05.2011 nach Erfurt zum Deutschlandtreffen.

Nach dem Besuch der Veranstaltungen am 28.05. und 29.05. haben wir um 16.30 Uhr nach der Schlußveranstaltung eine Stadtführung geplant, um danach in einem historischen Restaurant das Abendessen einzunehmen.

Am 30.05. fahren wir nach dem Frühstück nach Weimar und werden die Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen. Nach dem Mittagessen wollen wir um ca. 14 Uhr zurück nach Lüdenscheid fahren.

Interessierte Landsleute melden sich bitte umgehend unter Tel. 02351/81942 bei Dieter Mayer / Waltraud Lange an.


Bilder vom Deutschlandtreffen

Bilder zum Vergrößern anklicken!

DM449: Teilnehmer der Gruppe Lüdenscheid

DM450: Eingang zum Deutschlandtreffen

DM452: Veranstaltungshalle, links: Rikako Shindo ?

DM454: Veranstaltungshalle, Jochen Zauner im Gespräch mit ...

DM457 / K28: Am Stand von Kulturkreis Simon Dach

DM461 / K31: Deutscher Alpenverein Sektion Königsberg

DM469: Erfurt, Domberg

DM470: Waidspeicher (Puppentheater Kabarett die ...)

DM516:

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Weitere Bilder vom Deutschlandtreffen

Quelle:
Dieter Mayer, Alserstr. 15, 58511 Lüdenscheid, Tel. 02351-81942, 27.01.2011


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Stand: 01. Januar 2019

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